Beziehungen
Synastrie
Synastrie ist das Verfahren, zwei Geburtshoroskope aufeinander zu beziehen, um zu sehen, wie zwei Menschen zusammenwirken. Man legt das eine über das andere und deutet die Aspekte, die dabei entstehen, Kontakt für Kontakt zwischen den Planeten der beiden. Ein Trigon oder Sextil fällt meist leicht, ein Quadrat oder eine Opposition trägt mehr Ladung, und dieses Gemisch verleiht einer Beziehung ihren Charakter.

Synastrie legt zwei Geburtshoroskope übereinander, um zu sehen, wie zwei Menschen aufeinander wirken. Statt jedes Horoskop für sich zu deuten, schaut man auf die Winkel dazwischen: wie die Planeten der einen Person die der anderen berühren. Aus dieser Mischung entsteht das Gefüge einer Verbindung.
Wie Synastrie funktioniert
Man nimmt das Horoskop der einen Person und trägt darüber die Planeten der anderen ein. Überall dort, wo zwei Planeten einen Aspekt bilden, entsteht ein Kontaktpunkt. Deine Venus im Trigon zum Mars der anderen, dein Mond im Quadrat zu deren Sonne, und so weiter. Jeder dieser Kontakte beschreibt einen Faden der Beziehung.
Welche Kontakte zählen
Nicht alle Kontakte wiegen gleich schwer. Berührungen zwischen Sonne, Mond, Venus, Mars und den Aszendenten gelten als besonders sprechend, weil sie Kern, Gefühl, Zuneigung, Antrieb und ersten Eindruck betreffen. Ein Trigon oder Sextil fühlt sich meist leicht an, ein Quadrat oder eine Opposition geladener.
Beschreibung statt Urteil: Synastrie in der Deutung
Traditionell deutet man Synastrie als Beschreibung, nicht als Urteil. Leichte Kontakte zeigen, wo zwei Menschen mühelos zusammenfinden, spannungsreiche, wo sie sich reiben und aneinander wachsen. Eine gute Verbindung braucht meist beides, denn reine Harmonie kann auch reizlos werden.
Venus im Trigon zu Mars, Mond im Quadrat zur Sonne
Steht die Venus der einen Person im Trigon zum Mars der anderen, sieht man darin oft eine leichte, warme Anziehung. Bildet zugleich der Mond der einen ein Quadrat zur Sonne der anderen, kommt eine reibungsvollere Note dazu, die das Miteinander lebendig, aber auch fordernd macht.
Synastrie, Komposit und der Vergleich der Sonnenzeichen
Synastrie ist nicht dasselbe wie ein Komposithoroskop, das beide Karten zu einer verschmilzt. Auch reicht ein Vergleich der Sonnenzeichen allein nicht, denn erst die Aspekte zwischen allen Planeten zeigen das Zusammenspiel.
Häuser in der Synastrie
Neben den Aspekten zählt, in welche Häuser des einen die Planeten des anderen fallen. Legt man beide Karten übereinander, landet etwa die Sonne der einen Person vielleicht im vierten Haus der anderen, dem Feld von Zuhause und Wurzeln. Astrologen deuten das als Hinweis, welchen Lebensbereich der eine im anderen besonders anspricht. So beantwortet die Synastrie zwei Fragen zugleich: wie sich zwei Menschen anziehen und wo sie einander im Alltag am stärksten berühren.
Eine Synastrie aus zwei Horoskopen berechnen
Das Kompatibilitäts-Tool berechnet die Synastrie aus beiden realen Horoskopen, mit einem einfachen Harmonieindex. Der Leitfaden zur Kompatibilität und der Beitrag Kompatibilität und Synastrie vertiefen das Thema.
FAQ
Häufige Fragen
Was ist Synastrie?
Die Praxis, zwei Geburtshoroskope miteinander zu vergleichen. Man betrachtet die Aspekte zwischen den Planeten der einen und der anderen Person, um ihr Zusammenwirken zu verstehen.
Welche Kontakte sind in der Synastrie wichtig?
Besonders die zwischen Sonne, Mond, Venus und Mars sowie zum Aszendenten. Sie beschreiben, wie sich zwei Menschen fühlen, anziehen und im Alltag begegnen.
Was ist der Unterschied zwischen Synastrie und Komposit?
Synastrie vergleicht zwei getrennte Horoskope. Ein Komposithoroskop verschmilzt beide zu einer einzigen Karte, die die Beziehung selbst beschreibt.
Quellen
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