Grundlagen
Sternzeichen Steine: Edelsteine der zwölf Zeichen und ihre Herkunft
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Sternzeichensteine sind Edelsteine, die die Tradition jedem der 12 Tierkreiszeichen zuordnet, meist über den Monat, in dem die meisten Tage des Zeichens liegen.
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Sternzeichensteine sind Edelsteine, die die Tradition jedem der 12 Tierkreiszeichen zuordnet, meist über den Monat, in dem die meisten Tage des Zeichens liegen. Auf der heute verbreitetsten Liste hat der Widder den Diamanten, der Stier den Smaragd, die Zwillinge die Perle, der Krebs den Rubin, der Löwe den Peridot, die Jungfrau den Saphir, die Waage den Opal, der Skorpion den Topas, der Schütze den Türkis, der Steinbock den Granat, der Wassermann den Amethyst und die Fische den Aquamarin.
Eine ältere Liste von 1913 nennt fast überall andere Steine, deshalb hat dasselbe Sternzeichen oft zwei oder drei. Hier liest du, woher der Brauch stammt, siehst die Listen in einer Tabelle nebeneinander und erfährst, welche Überlegung hinter jeder Zuordnung steht.
§ 01Woher kommen die Steine der Sternzeichen?
Die Geschichte beginnt im 2. Buch Mose, Kapitel 28, mit dem Brustschild des Hohepriesters Aaron. Es war ein quadratisches, gewebtes Stück Stoff mit zwölf Steinen in vier Reihen zu je drei, und in jeden Stein war der Name eines der zwölf Stämme Israels eingraviert. Von Sternen ist im biblischen Text keine Rede. Die Verbindung zum Himmel kam erst später.
Im 1. Jahrhundert stellten zwei jüdische Autoren, die auf Griechisch schrieben, diese Verbindung her. Philon von Alexandria deutete die zwölf Steine als Bild des Tierkreises und die vier Reihen als die vier Jahreszeiten. Der Historiker Flavius Josephus schrieb, die Steine könnten für die Monate des Jahres oder für die zwölf Zeichen stehen. Die Zahl passte, und die Idee setzte sich fest. Die Offenbarung des Johannes schmückt die Grundsteine des himmlischen Jerusalem mit zwölf Edelsteinen, und christliche Autoren des Mittelalters haben jeden davon ausführlich kommentiert.
Durch die ganze Geschichte zieht sich ein Problem: Niemand weiß sicher, welche Steine im Brustschild saßen. Die hebräischen Namen wurden ins Griechische, ins Lateinische und in moderne Sprachen unterschiedlich übersetzt, und Josephus selbst gab zwei verschiedene Listen an. Antike Namen bezeichneten außerdem oft andere Minerale als heute. Die meisten Fachleute nehmen an, dass der Stein, den die Antike Saphir nannte, der Lapislazuli war, der blaue Stein mit goldenen Sprenkeln, den Plinius der Ältere beschrieb. Keine moderne Liste kann also beanspruchen, das Brustschild genau wiederzugeben.
§ 02Wie wurden die Monatssteine zu Steinen der Sternzeichen?
Der Brauch, einen Stein für den eigenen Geburtsmonat zu tragen, ist viel jünger als das Brustschild. Der amerikanische Gemmologe George F. Kunz führte ihn auf Polen im 18. Jahrhundert zurück, das Gemological Institute of America (GIA) verweist auf Deutschland im 16. Jahrhundert. So oder so ist er einige Jahrhunderte alt.
Die Liste, die heute die meisten kennen, entstand im August 1912: Die National Association of Jewelers, heute Jewelers of America, traf sich in Kansas City und legte für jeden Monat einen oder zwei Steine fest. Seitdem wurde sie mehrmals geändert:
- 1952 ergänzte der Jewelry Industry Council of America den Juni um den Alexandrit, den November um den Citrin und den Oktober um den rosa Turmalin und ersetzte im Dezember den Lapislazuli durch den Zirkon.
- 2002 nahm die American Gem Trade Association den Tansanit für den Dezember auf.
- 2016 kam durch denselben Verband und Jewelers of America der Spinell für den August hinzu.
Die meisten modernen Sternzeichenlisten übernehmen diese Monatssteine mit einer einfachen Regel: Jedes Zeichen bekommt den Geburtsstein des Monats, in dem die meisten seiner Tage liegen. Der Widder reicht vom 21. März bis zum 19. April, hat also 19 Tage im April und 11 im März und bekommt den Aprilstein Diamant. Der Steinbock vom 22. Dezember bis zum 19. Januar bekommt den Januarstein Granat. Auf alle zwölf Zeichen angewendet, ergibt die Regel die erste Steinspalte der Tabelle weiter unten. Wenn du nur den Geburtsmonat kennst, zeigt der Beitrag zum Sternzeichen im April, wie sich ein einzelner Monat auf zwei Zeichen verteilt.
§ 03Warum hat jedes Sternzeichen zwei oder drei Steine?
Von Kunz stammt auch eine zweite, eigenständige Liste für die Tierkreiszeichen. In seinem Buch The Curious Lore of Precious Stones von 1913 nannte er für jedes Zeichen einen Stein: Blutstein für den Widder, Saphir für den Stier, Achat für die Zwillinge, Smaragd für den Krebs, Onyx für den Löwen, Karneol für die Jungfrau, Chrysolith für die Waage, Beryll für den Skorpion, Topas für den Schützen, Rubin für den Steinbock, Granat für den Wassermann und Amethyst für die Fische. Legt man diese Liste neben die älteren Monatslisten, zeigt sich ein Muster: Fast jeder dieser Steine war ein traditioneller Geburtsstein des Monats, in dem das Zeichen beginnt. Der Blutstein war ein Märzstein, der Saphir ein Aprilstein, der Granat ein Januarstein. Die moderne Regel schaut dagegen auf den Monat mit den meisten Tagen des Zeichens, deshalb nennen beide Listen oft denselben Edelstein, nur um ein Zeichen versetzt. Wenn eine Website dem Stier den Saphir gibt und eine andere den Smaragd, liegt es meistens daran.
Eine dritte Schicht kommt von den Herrscherplaneten. Die alte Astrologie gab jedem Planeten eine Farbe und ein Metall: der Sonne Gold und Gelb, dem Mond Silber und Weiß, dem Mars Eisen und Rot, der Venus Kupfer und Grün, dem Saturn Blei und Schwarz. Daher stammen der Mondstein für den Krebs, das Zeichen des Mondes, Citrin und Tigerauge für den Löwen, das Zeichen der Sonne, roter Jaspis für den Widder unter Mars und schwarzer Onyx für den Steinbock unter Saturn.
Die lockerste Schicht ist das Element. Viele neuere Listen geben den Wasserzeichen blaue und grüne Steine, den Feuerzeichen warme, rötliche, den Erdzeichen undurchsichtige, erdige und den Luftzeichen helle, klare Steine. Keine Zuordnung schwankt von Autor zu Autor stärker.
Am Ende können zwei sorgfältige Listen für dasselbe Zeichen verschiedene Steine nennen, und keine hat die Autorität, die anderen zu verwerfen. Am einfachsten liest du sie als Schichten übereinander: Monatsstein, Stein von 1913 und Planetenstein.
§ 04Welcher Stein gehört zu welchem Sternzeichen?
Die Tabelle zeigt für jedes Zeichen die üblichen Daten und das Element, den modernen Monatsstein, den Stein aus der Liste von Kunz aus dem Jahr 1913 und weitere Steine, die oft genannt werden. Die Zeichengrenzen können sich von Jahr zu Jahr um einen Tag verschieben. Liegt dein Geburtstag nahe an einer Grenze, prüfe dein genaues Zeichen für dein Geburtsjahr.
| Zeichen | Übliche Daten | Element | Moderner Monatsstein | Liste von 1913 | Weitere häufige Steine |
|---|---|---|---|---|---|
| Widder | 21. März - 19. April | Feuer | Diamant | Blutstein | roter Jaspis |
| Stier | 20. April - 20. Mai | Erde | Smaragd | Saphir | Rosenquarz |
| Zwillinge | 21. Mai - 20. Juni | Luft | Perle | Achat | Mondstein, Alexandrit |
| Krebs | 21. Juni - 22. Juli | Wasser | Rubin | Smaragd | Mondstein, Perle |
| Löwe | 23. Juli - 22. August | Feuer | Peridot | Onyx | Citrin, Tigerauge |
| Jungfrau | 23. August - 22. September | Erde | Saphir | Karneol | Achat |
| Waage | 23. September - 22. Oktober | Luft | Opal | Chrysolith | rosa Turmalin, Lapislazuli |
| Skorpion | 23. Oktober - 21. November | Wasser | Topas | Beryll | Citrin, Obsidian |
| Schütze | 22. November - 21. Dezember | Feuer | Türkis | Topas | Tansanit, Zirkon |
| Steinbock | 22. Dezember - 19. Januar | Erde | Granat | Rubin | Onyx, Rauchquarz |
| Wassermann | 20. Januar - 18. Februar | Luft | Amethyst | Granat | Aquamarin |
| Fische | 19. Februar - 20. März | Wasser | Aquamarin | Amethyst | Blutstein |
Die Tabelle geht von deinem Sonnenzeichen aus, dem Zeichen, in dem die Sonne bei deiner Geburt stand. Chrysolith ist ein alter Name, mit dem meist der heutige Peridot gemeint war, und Beryll ist die Mineralfamilie, zu der Smaragd und Aquamarin gehören.
§ 05Die Steine der einzelnen Zeichen und ihre Begründung
Hier stehen für jedes Zeichen die Steine und die Begründung, die die Tradition dafür gibt. Das Temperament beschreiben die Porträts der Sternzeichen ausführlich.
Widder. Für den Widder, das erste Feuerzeichen, nennen moderne Listen den Diamanten, den Aprilstein. Seine Härte wird gern mit der Direktheit des Zeichens verbunden. Kunz wählte den Blutstein, einen dunkelgrünen Chalcedon mit roten Tupfen, der seit Jahrhunderten als Geburtsstein des März gilt und bis heute auf der Märzliste steht. Roter Jaspis kommt vom Herrscher Mars und seiner Farbe.
Stier. Der Stier bekommt den Smaragd, den Maistein. Venus regiert den Stier, und Grün war in der alten Astrologie ihre Farbe, genau wie Kupfer, ihr Metall, das mit der Zeit grün anläuft. Rosenquarz steht für denselben Planeten in einem sanfteren Ton. Kunz gab dem Zeichen dagegen den Saphir, einen alten Aprilstein.
Zwillinge. Die Zwillinge bekommen die Perle aus dem Juni. Die Perle wächst in Muscheln und ist organisch, also kein Mineral, steht aber seit 1912 auf der Liste der Geburtssteine. Der Achat von Kunz, ein alter Maistein, zeigt dicht nebeneinanderliegende Farbbänder. Man liest ihn oft als Bild der Zwillinge und des wechselhaften Geistes ihres Herrschers Merkur. Der Alexandrit, seit 1952 ein Junistein, wechselt je nach Licht die Farbe und wird aus demselben Grund gewählt.
Krebs. Der Krebs hat auf der modernen Liste den Rubin aus dem Juli und bei Kunz den Smaragd. Es ist die einzige Zeile, in der die Wahl von Kunz zu keinem älteren Junistein passt. Der Mondstein mit seinem bläulichen Schimmer kommt vom Mond, dem Herrscher des Krebses. Oft kommt die Perle dazu: weiß wie der Mond und im Wasser entstanden, dem Element des Zeichens.
Löwe. Der Löwe bekommt den Peridot aus dem August, einen gelblich grünen Stein. Weil die Sonne den Löwen regiert, ergänzen viele Listen gelbe und goldene Steine, den Citrin und das Tigerauge mit seinen seidig schimmernden Bändern. Kunz gab dem Löwen den Onyx, den ältere Listen dem Juli zuordneten.
Jungfrau. Die Jungfrau bekommt den Saphir aus dem September, einen harten blauen Stein, den viele Listen mit der Geduld dieses Erdzeichens verbinden. Kunz wählte den Karneol, einen orangefarbenen bis rotbraunen Chalcedon aus den älteren Augustlisten. Auch die Jungfrau wird von Merkur regiert, deshalb leihen sich manche Listen den Achat der Zwillinge.
Waage. Die Waage bekommt Opal und rosa Turmalin, beides Oktobersteine. Der Opal zeigt viele Farben in einem einzigen Stein, und die Tradition liest darin den Ausgleich zwischen den Tönen, den die Waage sucht. Der rosa Turmalin gehört zu Venus, die neben dem Stier auch die Waage regiert. Kunz nannte den Chrysolith, den alten Stein des Septembers.
Skorpion. Der Skorpion bekommt den meist goldgelben Topas aus dem November und den Citrin, den zweiten Stein des Monats. Für seine intensive, verschlossene Seite wählen neuere Listen den Obsidian, ein schwarzes vulkanisches Glas. Diese Zuordnung ist die jüngste und von Quelle zu Quelle die uneinheitlichste. Kunz nannte den Beryll, die Familie des älteren Oktobersteins Aquamarin.
Schütze. Der Schütze bekommt den Türkis aus dem Dezember, einen der ältesten Schmucksteine überhaupt. Blau und Violett gehören zu Jupiter, dem Herrscher, deshalb passt auch der 2002 aufgenommene Tansanit hierher. Kunz wählte den Topas, den die Monatsregel dem Skorpion gibt.
Steinbock. Für den Steinbock ist der Januarstein der meist tiefrote Granat. Saturn, dem Herrscher, gehörten in der alten Astrologie Schwarz und Blei, deshalb folgt schwarzer Onyx an zweiter und manchmal Rauchquarz an dritter Stelle. Kunz gab dem Steinbock den Rubin, auf den älteren Listen ein Dezemberstein.
Wassermann. Der Wassermann hat den Amethyst, den violetten Stein des Februars. Sein griechischer Name bedeutet „nicht betrunken“ und geht auf einen alten Glauben rund um den Wein zurück. Kunz wählte den Granat, den die Monatsregel dem Steinbock gibt. Der Aquamarin taucht wegen des Wasserträgers im Bild des Zeichens auf, obwohl der Wassermann ein Luftzeichen ist.
Fische. Die Fische bekommen den Aquamarin aus dem März. Sein lateinischer Name bedeutet „Meerwasser“, eine naheliegende Wahl für das letzte Wasserzeichen. Kunz wählte den Amethyst, den alten Februarstein, dessen Violett zugleich zu Jupiter passt, dem traditionellen Herrscher der Fische. Der Blutstein, der zweite Märzstein, vervollständigt die Liste.
§ 06Edelstein oder Halbedelstein: Spielt das eine Rolle?
Im Handel gelten Diamant, Rubin, Saphir und Smaragd meist als Edelsteine, alle anderen vom Amethyst bis zum Türkis als Halbedelsteine. Die Trennung ist alt und spiegelt wider, wie selten die Steine vor Jahrhunderten waren. Gemmologen halten die Einteilung für überholt, denn ein feiner Alexandrit ist rarer als mancher Saphir. Für Sternzeichensteine spielt das Etikett kaum eine Rolle: Jede Liste mischt beide Gruppen, und jedes Zeichen in der Tabelle hat mindestens einen Halbedelstein.
§ 07Wie wählst du einen Sternzeichenstein als Geschenk aus?
Ein Sternzeichenstein ist ein durchdachtes, symbolisches Geschenk, weil er zeigt, dass du dir über den Geburtstag der Person Gedanken gemacht hast. Ein paar praktische Punkte helfen dabei.
- Prüfe zuerst das Zeichen. Wer am 19. April oder am 21. Dezember geboren ist, kann je nach Jahr und Uhrzeit auf der einen oder der anderen Seite der Grenze liegen. Der Beitrag zum Sternzeichen im Dezember zeigt, wie sich das klären lässt.
- Wähle nach der Farbe. Hat ein Zeichen zwei oder drei Steine, gilt in der Tradition jeder gleich viel. Nimm also den Farbton, den die Person mag.
- Denk an das Tragen. Auf der Mohs-Härteskala liegt der Diamant bei 10, Rubin und Saphir bei 9, Topas bei 8, Amethyst bei 7, Opal und Türkis etwa zwischen 5 und 6,5 und die Perle zwischen 2,5 und 4,5. Härtere Steine halten in einem Ring, der jeden Tag getragen wird, weichere sind in Ohrringen oder an einem Anhänger besser aufgehoben.
- Erzähl die Geschichte. Eine kurze Notiz, warum der Stein zum Zeichen gehört, ob über den Monat, die Liste von 1913 oder den Planeten, macht das Geschenk persönlich.
Im Handel heißen solche Steine oft Glückssteine, und viele Anbieter versprechen Wirkungen auf Gesundheit, Liebe oder Finanzen. Keine Studie hat auch nur eine davon belegt. Was bleibt, ist eine Geschichte, die vom Gewand eines Hohepriesters bis zu einer Juweliertagung in Kansas City reicht, und gerade sie macht den Stein zu einem besonderen Geschenk.
§ 08Was dein Sonnenzeichen auslässt
Ein Sternzeichenstein folgt einem einzigen Punkt in deinem Horoskop, der Sonne. Die Astrologie liest aber auch den Mond, den Aszendenten und jeden Planeten, und dasselbe Sonnenzeichen sieht bei jedem Menschen anders aus. Der Geburtshoroskop-Rechner berechnet all diese Stellungen aus Datum, Uhrzeit und Ort deiner Geburt, und der Leitfaden zum Tierkreis erklärt, wie Zeichen, Elemente und Planeten zusammenspielen. Lies das alles als eine Deutungstradition, die Neigungen beschreibt und die Entscheidungen dir überlässt.
FAQ
Häufige Fragen
Welcher Stein passt zu meinem Sternzeichen?
Nach der verbreitetsten Regel ist es der Geburtsstein des Monats, in dem die meisten Tage deines Zeichens liegen: Diamant für den Widder, Smaragd für den Stier, Granat für den Steinbock. Eine ältere Liste von 1913 nennt andere Steine, etwa Blutstein für den Widder und Saphir für den Stier, und viele Listen ergänzen einen Stein in der Farbe des Herrscherplaneten. Jeder davon gehört zur Tradition.
Warum finde ich für dasselbe Sternzeichen verschiedene Steine?
Für Sternzeichensteine gibt es keine offizielle Liste. Moderne Listen gehen von den Monatssteinen aus, die amerikanische Juweliere 1912 festgelegt und seitdem mehrmals geändert haben. Ältere Listen wie die von George F. Kunz aus dem Jahr 1913 folgen anderen Quellen, neuere wählen nach Planetenfarbe oder Element. Jede dieser Schichten hat ihre eigene Logik, deshalb hat fast jedes Zeichen zwei oder drei Steine.
Ist der Sternzeichenstein dasselbe wie der Geburtsstein?
Die beiden überschneiden sich stark, decken sich aber nicht ganz. Der Geburtsstein folgt dem Kalendermonat, der Sternzeichenstein der Sonne, die zwischen dem 18. und dem 23. jedes Monats das Zeichen wechselt. Wer am 10. April geboren ist, hat den Diamanten als Geburtsstein und als Widderstein. Wer am 25. April geboren ist, hat den Diamanten als Geburtsstein und den Smaragd als Stierstein.
Haben Sternzeichensteine eine heilende Wirkung?
Keine Studie hat gezeigt, dass ein Edelstein Gesundheit, Glück oder Geld beeinflusst, und dieser Artikel behauptet das auch nicht. Am Anfang standen zwölf Namen in zwölf Steinen; Heilkräfte schrieben ihnen erst spätere Steinbücher zu, ohne Beleg. Am ehrlichsten trägt man einen solchen Stein als persönliches Zeichen mit langer Geschichte.
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