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Glossar

Das Horoskop

Element

Ein Element ist eines der vier Temperamente, Feuer, Erde, Luft und Wasser, das sich jeweils drei Zeichen teilen. Feuer steht für Tatkraft und Begeisterung, Erde für Bodenständigkeit und Ausdauer, Luft für Gedanken und Geselligkeit, Wasser für Empfindsamkeit und Tiefe. Welche dieser vier Qualitäten in einem Horoskop überwiegt, sagt viel über seinen Grundzug, und gerade ein fehlendes Element ist oft ebenso vielsagend. Diese Vierteilung gehört zu den ältesten Ordnungen des Tierkreises.

Das Horoskop · A. Cellarius · Harmonia Macrocosmica · 1660
A. Cellarius · Harmonia Macrocosmica · 1660

Ein Element fasst je drei Tierkreiszeichen zu einer gemeinsamen Grundhaltung zusammen. Es ist eine der ältesten Arten, den Tierkreis zu ordnen, älter als die Deutung einzelner Zeichen. Welches Element in einem Horoskop überwiegt, gibt einen schnellen Eindruck vom Gesamtstil, noch bevor man Häuser oder Aspekte anschaut.

Die vier Elemente

Feuer teilen sich Widder, Löwe und Schütze; es steht für Antrieb, Wärme und Tatendrang. Erde tragen Stier, Jungfrau und Steinbock; sie neigen zum Praktischen und Beständigen. Luft verbindet Zwillinge, Waage und Wassermann; hier geht es um Denken und Austausch. Wasser teilen Krebs, Skorpion und Fische; sie stehen für Gefühl und Tiefe.

Woher die Ordnung kommt

Die drei Zeichen eines Elements liegen im Kreis jeweils vier Zeichen auseinander, also genau 120 Grad. Das ist der Abstand eines Trigons, des Winkels, der als besonders harmonisch gilt. Deshalb verstehen sich Planeten desselben Elements meist leicht: Sie arbeiten aus derselben Grundhaltung heraus, und ihre Verbindung fällt ihnen nicht schwer.

Viel Feuer, wenig Wasser: die Verteilung der Elemente lesen

Traditionell zählt man, wie sich die Planeten auf die vier Elemente verteilen. Ein Übergewicht an Feuer beschreibt einen Menschen, der schnell in Bewegung kommt, viel Wasser eine Person, die stark über Gefühle wahrnimmt. Ein fehlendes Element ist ebenso aufschlussreich wie ein betontes, weil es zeigt, was weniger von allein geschieht.

Sonne und Mond in Feuerzeichen, nichts in Wasser

Hat jemand Sonne, Mond und mehrere Planeten in Feuerzeichen, aber nichts in Wasser, deutet man das oft als große Tatkraft bei wenig Zugang zu leiseren Gefühlen. Solche Menschen suchen die fehlende Seite manchmal bei Partnern, die reich an Wasser sind.

Element und Modalität sind zwei verschiedene Fragen

Das Element wird gern mit der Modalität verwechselt, doch beide ordnen den Tierkreis auf verschiedene Weise. Auch reicht das Element des Sonnenzeichens allein nicht, denn erst die Verteilung aller Planeten zeigt das wahre Gleichgewicht.

Element und Modalität zusammen

Element und Modalität greifen ineinander. Jedes der zwölf Zeichen ist eine einzigartige Mischung aus einem Element und einem Modus: Der Widder ist kardinales Feuer, der Stier fixe Erde, die Zwillinge veränderliche Luft. Vier Elemente und drei Modalitäten ergeben genau zwölf Kombinationen, für jedes Zeichen eine. Erst beide zusammen erklären, warum sich zwei Feuerzeichen ähneln und sich doch verschieden verhalten: Sie teilen den Stoff, unterscheiden sich aber darin, ob sie anfangen, halten oder sich wandeln.

Die Elemente deiner Planeten zählen

Das Tool für Sternzeichen-Daten ordnet jedes Zeichen seinem Element zu, und im vollen Tierkreis siehst du die Verteilung. Der Beitrag Sternzeichen und ihre Elemente geht die vier Gruppen der Reihe nach durch.

FAQ

Häufige Fragen

Welche vier Elemente gibt es?

Feuer, Erde, Luft und Wasser. Feuer steht für Antrieb, Erde für das Praktische, Luft für Ideen und Verbindung, Wasser für Gefühl und Tiefe. Je drei Zeichen teilen ein Element.

Welche Zeichen gehören zu welchem Element?

Feuer: Widder, Löwe, Schütze. Erde: Stier, Jungfrau, Steinbock. Luft: Zwillinge, Waage, Wassermann. Wasser: Krebs, Skorpion, Fische.

Was bedeutet ein fehlendes Element?

Fehlt in einem Horoskop ein Element fast ganz, deuten Astrologen das als etwas, das weniger selbstverständlich da ist und das man bewusster üben oder bei anderen suchen kann.

Quellen

  1. 01Ptolemäus: Tetrabiblos, englische Übersetzung von F. E. Robbins (1940), LacusCurtius

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